Cloud-Computing

Die Cloud – Ein Allrounder in der Wirtschaft

Hinter dem Begriff „Cloud“ steckt viel mehr als der Dropbox oder das englische Wort für Wolke. Wie viel mehr, das möchte ich euch in meinem heutigen Post näher bringen, denn die Cloud wird oft unterschätzt.

In vielen Lebensbereichen ist sie bereits fester Bestandteil und wir merken es nicht einmal. Eine Studie aus dem Jahr 2014 hat ermittelt, in welchen Bereichen im EU28-Wirtschaftsbereich Cloud-Computing überall eingesetzt wird – teils mit verblüffenden Ergebnissen.

Wohl am meisten wird die Wolke im Informations- und Kommunikationssektor eingesetzt. Hier kommen recht häufig Cloud-Dienste für den Austausch von Dateien zum Einsatz. Mittlerweile sogar vermehrt voll-verschlüsselte Cloud-Speicher, da sie einfach mehr Sicherheit bieten. Stolze 45% der Unternehmen in diesem Bereich nutzen Cloud-Computing. Auch für Freiberufler, wissenschaftliche und technische Berufsfelder eignet sich Cloud-Computing anscheinend. Hier sind es 27 %, die darauf setzen. Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen, sowie Energie- & Wasserversorgung kommen jeweils immerhin auf 20%. Das Schlusslicht ist das Baugewerbe, hier nutzen lediglich 14% der Unternehmen Cloud Computing.

Ich finde es trotzdem bemerkenswert, dass in einer Branche, wie dem Baugewerbe überhaupt so oft Cloud Computing zum Einsatz kommt. Hier lässt sich ganz klar der Einfluss der Digitalisierung erkennen und mal ehrlich: warum sollte der Architekt seine Baupläne nicht auch mit seinen Mitarbeitern über die Cloud austauschen?

IT-Standort Deutschland

IT-Standort Deutschland – mit Vollgas an die Spitze

Er lernt dazu, der IT-Standort Deutschland. Nach einem nur durchschnittlichen Ergebnis im Jahre 2011 konnte man nach und nach beweisen, dass man durchaus mithalten kann. Woran das liegt, was bisher gut läuft und wo durchaus noch Luft nach oben ist, das möchte ich euch heute berichten.

2013 auf dem IT-Gipfel wurde es amtlich: Deutschland ist in Sachen Informations- und Telekommunikationstechnik immer besser aufgestellt. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsinstituts TNS Infratest hervor, die die 15 führenden IT-Standorte miteinander verglichen hat. Benotet wurden die Länder in insgesamt 23 Kategorien, in denen jeweils 100 Indexpunkte abgeräumt werden konnten. Am Ende reichte es für einen respektablen fünften Platz, den sich Deutschland mit unseren Nachbarn den Niederlanden und Dänemark teilen. Ganz vorne konnten sich unangefochten die USA – dicht gefolgt von Südkorea – platzieren.

Doch zurück zu Deutschland: Was hat sich alles in den vergangenen Jahren getan, was lief gut und wo ist noch Luft nach oben?

Besonders stark aufholen konnte man im Bereich Social Media. Die Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke entwickelten sich erfreulich und auch die Vielfalt der genutzten Plattformen steigt weiter an. Auch der Gesamtumsatz der Branche hat mittlerweile ein respektables Volumen angenommen und kann mit traditionellen Branchen, wie der Maschinen- und Automobilbaubranche durchaus mithalten. Klemmen tut es allerdings immer noch beim Breitband-Ausbau, besonders in ländlichen Regionen und bei der Verfügbarkeit von Fachkräften.

Diese und einige weitere Themen werden die Politik wohl auch in Zukunft noch beschäftigen, da Probleme, wie Fachkräftemangel und Breitbandausbau nicht von heute auf morgen gelöst werden können. Sollte sich dieser erfreuliche Trend jedoch auch weiterhin fortsetzen und mögliche Hindernisse überwunden werden, dann könnte es für den IT-Standort Deutschland rosige Aussichten geben.

Cloud in Deutschland – Teurer aber sicher

Deutschland ist die richtige Adresse, wenn es um Cloud-Sicherheit geht – nur leider nicht bei Strompreisen. Die Energiewende mit ihrer Ökostrom-Umlage tut ihr bestes die Begeisterung von Investoren für deutsche Cloud-Computing-Projekte in Grenzen zu halten. Dabei ist Deutschland führend, wenn es um Sicherheit in der Wolke geht. Den Staat scheint dies aber eher weniger zu interessieren. Er legt nämlich fest, welche Branche von dem Sonderzuschlag befreit wird – eine Entscheidung gegen die Cloud. Sie gehört nämlich angeblich einer so genannten „Eh-da-Branche“ an. Hierbei handelt es sich um Branchen, die als stabil gelten und bei denen kein Abwanderungsrisiko besteht. Doch genau das könnte sie bald tun, wenn der Staat nicht das enorme Potenzial erkennt, was im Cloud-Computing-Bereich verborgen steckt.

Die hessische Metropole Frankfurt-am-Main gilt als Hochburg der Cloud Rechenzentren in Deutschland. Besonders die hiesigen Sicherheitsstandards werden von Kunden geschätzt. Mit anderen Worten: Frankfurts Rechenzentren sind nicht nur uneinnehmbar, sondern auch unzerstörbar. Bricht Feuer in den Server-Räumen aus, schalten sich automatisch Löschkanonen ein, die genug Löschmaterial beinhalten um den kompletten Raum gleich doppelt zu löschen. Aber nicht nur gegen Feuer ist man vorbereitet: Kommt es zum Stromausfall, schalten sich automatisch mehrere Notstromaggregate ein, die so viel Strom liefern, dass man damit auch einen LKW antreiben könnte.

Ich frage mich, wann Deutschland endlich sein Nischendasein im Cloud-Computing ablegen kann? Denn wie ich euch gerade geschildert habe, sind eure Daten bei deutschen Cloud-Diensten nicht nur vor Zugriffen Dritter geschützt, sondern auch gegen jegliche anderen Fremdeinwirkungen.
Also los, geben wir Deutschland als Cloud-Standort eine Chance!

Stadt und Wolken

E-Mails in Unternehmen verschlüsseln

Die E-Mail-Kommunikation ist für viele Unternehmen eines der wichtigsten „Teile“ für ihre Geschäfte. Aufträge werden über E-Mail erteilt, Rechnungen verschickt und vieles mehr. Dass hier viele sensible Daten umherschwirren ist wohl kein Geheimnis. Doch leider machen die wenigsten Unternehmen kein Geheimnis aus ihren Daten, das heißt sie machen einen großen Bogen um eine E-Mail Verschlüsselung. Vielen Unternehmen ist gar nicht bewusst welcher Schaden entstehen kann, sollten diese Daten in falsche Hände gelangen bzw. ist es wohl vielen bewusst, doch sie scheuen die Implementierung einer Verschlüsselung.

sicherheit-emails-internet

Dabei gibt es heute viele gute und extrem sichere Verfahren den E-Mail-Verkehr zu verschlüsseln und auch wieder einfach zu entschlüsseln. Eine Methode ist die sichere E-Mail-Verschlüsselung mit PGP. PGP steht für „Pretty Good Privacy“. Dabei werden Daten mit einem eindeutigen Schlüssel verschlüsselt und zudem noch signiert. Das ist kein Hexenwerk und Unternehmen müssen das heutzutage nicht mal mehr selbst implementieren sondern können dies kostengünstig über cloud security provider laufen lassen. Das heißt der gesamte E-Mail Verkehr läuft über die Server eines Providers, der für das Signieren und Ver-und Entschlüsseln zuständig ist.

Britische Regierung will Verschlüsselung verbieten

Neuste Meldungen in diesem Monat schreiben, dass die Regierung Großbritanniens angeblich per Gesetz die Verschlüsselung von Daten verbieten. Das ist nicht neu, schon Anfang dieses Jahres gab es die ersten Versuche solch ein Gesetz auf den Weg zu bringen.

Das Gesetz verpflichtet Internetprovider die Daten ihrer Kunden bis zu einem Jahr zu speichern. Die Geheimdienste haben natürlich Zugriff auf alle Daten. Es kommt aber noch dicker. David Cameron warb tatsächlich öffentlich dafür, dass Technologie-Firmen verpflichtet werden müssen die Kommunikation unverschlüsselt an Geheimdienste und Polizei weiterzugeben. Das heißt natürlich auch, dass die Daten somit erst gar nicht verschlüsselt werden dürfen. Lustig ist auch, dass die britische Regierung ja so generell Verschlüsselung gut findet. Für Banküberweisungen und so weiter. Aber Verschlüsselung die wirklich sicher ist, sollte es doch bitte nicht mehr geben. So sieht das auch Edward Snowden der sagt: „Die britische Regierung will nicht Verschlüsselung verbieten, sondern nur Verschlüsselung, die funktioniert“.

Dass unverschlüsselte Daten für kriminelle Machenschaften ein gefundenes Fressen ist, das ist der britischen Regierung wohl nicht so ganz klar!