Digitalisierung: Deutschland nicht auf der Überholspur

Dass Deutschland in Sachen Digitalisierung eine eher untergeordnete Rolle spielt, ist kein Geheimnis mehr. So genannte „Industrie 4.0 Initiativen“ gibt es zwar wie Sand am Meer, doch irgendwie mag es nicht so richtig nach vorne gehen mit der digitalen Transformation.

Die Großen der Branche hausieren woanders. Silicon Valley ist hier das Stichwort. Heimat von Google, Facebook und Co. Bei uns zulande existiert immer noch die Hoffnung, dass der Mittelstand irgendwann ganz vorne in der digitalen Welt mitspielt. Ein Irrglaube? Zwar ist das Internet wohl für die meisten mittlerweile kein Neuland mehr, allerdings reicht es auch nicht wirklich, wenn man das Problem erkannt hat und trotzdem keine Lösungen kennt.

Auch die Tatsache, dass mittlerweile 84 Prozent aller Deutschen das Internet nutzen, bringt uns nicht wirklich weiter, wenn man bedenkt, dass vielen von diesen 84 Prozent immer noch eher auf Distanz leben. Das wiederum ist ein Grund warum in der Bundesrepublik gleich ab den Kinderschuhen zu wenig in neue Technologien investiert worden ist. Die VZ-Netzwerke beispielsweise hatten dem gigantischen Konkurrenten Facebook einfach nichts entgegenzusetzen – schade eigentlich. Man wird abwarten müssen, ob Deutschland in Sachen digitaler Wirtschaft noch schnell genug die Kurve kriegen wird.

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Die Cloud – Ein Allrounder in der Wirtschaft

Hinter dem Begriff „Cloud“ steckt viel mehr als der Dropbox oder das englische Wort für Wolke. Wie viel mehr, das möchte ich euch in meinem heutigen Post näher bringen, denn die Cloud wird oft unterschätzt.

In vielen Lebensbereichen ist sie bereits fester Bestandteil und wir merken es nicht einmal. Eine Studie aus dem Jahr 2014 hat ermittelt, in welchen Bereichen im EU28-Wirtschaftsbereich Cloud-Computing überall eingesetzt wird – teils mit verblüffenden Ergebnissen.

Wohl am meisten wird die Wolke im Informations- und Kommunikationssektor eingesetzt. Hier kommen recht häufig Cloud-Dienste für den Austausch von Dateien zum Einsatz. Mittlerweile sogar vermehrt voll-verschlüsselte Cloud-Speicher, da sie einfach mehr Sicherheit bieten. Stolze 45% der Unternehmen in diesem Bereich nutzen Cloud-Computing. Auch für Freiberufler, wissenschaftliche und technische Berufsfelder eignet sich Cloud-Computing anscheinend. Hier sind es 27 %, die darauf setzen. Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen, sowie Energie- & Wasserversorgung kommen jeweils immerhin auf 20%. Das Schlusslicht ist das Baugewerbe, hier nutzen lediglich 14% der Unternehmen Cloud Computing.

Ich finde es trotzdem bemerkenswert, dass in einer Branche, wie dem Baugewerbe überhaupt so oft Cloud Computing zum Einsatz kommt. Hier lässt sich ganz klar der Einfluss der Digitalisierung erkennen und mal ehrlich: warum sollte der Architekt seine Baupläne nicht auch mit seinen Mitarbeitern über die Cloud austauschen?

IT-Standort Deutschland – mit Vollgas an die Spitze

Er lernt dazu, der IT-Standort Deutschland. Nach einem nur durchschnittlichen Ergebnis im Jahre 2011 konnte man nach und nach beweisen, dass man durchaus mithalten kann. Woran das liegt, was bisher gut läuft und wo durchaus noch Luft nach oben ist, das möchte ich euch heute berichten.

2013 auf dem IT-Gipfel wurde es amtlich: Deutschland ist in Sachen Informations- und Telekommunikationstechnik immer besser aufgestellt. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsinstituts TNS Infratest hervor, die die 15 führenden IT-Standorte miteinander verglichen hat. Benotet wurden die Länder in insgesamt 23 Kategorien, in denen jeweils 100 Indexpunkte abgeräumt werden konnten. Am Ende reichte es für einen respektablen fünften Platz, den sich Deutschland mit unseren Nachbarn den Niederlanden und Dänemark teilen. Ganz vorne konnten sich unangefochten die USA – dicht gefolgt von Südkorea – platzieren.

Doch zurück zu Deutschland: Was hat sich alles in den vergangenen Jahren getan, was lief gut und wo ist noch Luft nach oben?

Besonders stark aufholen konnte man im Bereich Social Media. Die Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke entwickelten sich erfreulich und auch die Vielfalt der genutzten Plattformen steigt weiter an. Auch der Gesamtumsatz der Branche hat mittlerweile ein respektables Volumen angenommen und kann mit traditionellen Branchen, wie der Maschinen- und Automobilbaubranche durchaus mithalten. Klemmen tut es allerdings immer noch beim Breitband-Ausbau, besonders in ländlichen Regionen und bei der Verfügbarkeit von Fachkräften.

Diese und einige weitere Themen werden die Politik wohl auch in Zukunft noch beschäftigen, da Probleme, wie Fachkräftemangel und Breitbandausbau nicht von heute auf morgen gelöst werden können. Sollte sich dieser erfreuliche Trend jedoch auch weiterhin fortsetzen und mögliche Hindernisse überwunden werden, dann könnte es für den IT-Standort Deutschland rosige Aussichten geben.

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Cloud in Deutschland – Teurer aber sicher

Deutschland ist die richtige Adresse, wenn es um Cloud-Sicherheit geht – nur leider nicht bei Strompreisen. Die Energiewende mit ihrer Ökostrom-Umlage tut ihr bestes die Begeisterung von Investoren für deutsche Cloud-Computing-Projekte in Grenzen zu halten. Dabei ist Deutschland führend, wenn es um Sicherheit in der Wolke geht. Den Staat scheint dies aber eher weniger zu interessieren. Er legt nämlich fest, welche Branche von dem Sonderzuschlag befreit wird – eine Entscheidung gegen die Cloud. Sie gehört nämlich angeblich einer so genannten „Eh-da-Branche“ an. Hierbei handelt es sich um Branchen, die als stabil gelten und bei denen kein Abwanderungsrisiko besteht. Doch genau das könnte sie bald tun, wenn der Staat nicht das enorme Potenzial erkennt, was im Cloud-Computing-Bereich verborgen steckt.

Die hessische Metropole Frankfurt-am-Main gilt als Hochburg der Cloud Rechenzentren in Deutschland. Besonders die hiesigen Sicherheitsstandards werden von Kunden geschätzt. Mit anderen Worten: Frankfurts Rechenzentren sind nicht nur uneinnehmbar, sondern auch unzerstörbar. Bricht Feuer in den Server-Räumen aus, schalten sich automatisch Löschkanonen ein, die genug Löschmaterial beinhalten um den kompletten Raum gleich doppelt zu löschen. Aber nicht nur gegen Feuer ist man vorbereitet: Kommt es zum Stromausfall, schalten sich automatisch mehrere Notstromaggregate ein, die so viel Strom liefern, dass man damit auch einen LKW antreiben könnte.

Ich frage mich, wann Deutschland endlich sein Nischendasein im Cloud-Computing ablegen kann? Denn wie ich euch gerade geschildert habe, sind eure Daten bei deutschen Cloud-Diensten nicht nur vor Zugriffen Dritter geschützt, sondern auch gegen jegliche anderen Fremdeinwirkungen.
Also los, geben wir Deutschland als Cloud-Standort eine Chance!

 

E-Mails in Unternehmen verschlüsseln

Die E-Mail-Kommunikation ist für viele Unternehmen eines der wichtigsten „Teile“ für ihre Geschäfte. Aufträge werden über E-Mail erteilt, Rechnungen verschickt und vieles mehr. Dass hier viele sensible Daten umherschwirren ist wohl kein Geheimnis. Doch leider machen die wenigsten Unternehmen kein Geheimnis aus ihren Daten, das heißt sie machen einen großen Bogen um eine E-Mail Verschlüsselung. Vielen Unternehmen ist gar nicht bewusst welcher Schaden entstehen kann, sollten diese Daten in falsche Hände gelangen bzw. ist es wohl vielen bewusst, doch sie scheuen die Implementierung einer Verschlüsselung.

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Dabei gibt es heute viele gute und extrem sichere Verfahren den E-Mail-Verkehr zu verschlüsseln und auch wieder einfach zu entschlüsseln. Eine Methode ist die sichere E-Mail-Verschlüsselung mit PGP. PGP steht für „Pretty Good Privacy“. Dabei werden Daten mit einem eindeutigen Schlüssel verschlüsselt und zudem noch signiert. Das ist kein Hexenwerk und Unternehmen müssen das heutzutage nicht mal mehr selbst implementieren sondern können dies kostengünstig über cloud security provider laufen lassen. Das heißt der gesamte E-Mail Verkehr läuft über die Server eines Providers, der für das Signieren und Ver-und Entschlüsseln zuständig ist.