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Cloud in Deutschland – Teurer aber sicher

Deutschland ist die richtige Adresse, wenn es um Cloud-Sicherheit geht – nur leider nicht bei Strompreisen. Die Energiewende mit ihrer Ökostrom-Umlage tut ihr bestes die Begeisterung von Investoren für deutsche Cloud-Computing-Projekte in Grenzen zu halten. Dabei ist Deutschland führend, wenn es um Sicherheit in der Wolke geht. Den Staat scheint dies aber eher weniger zu interessieren. Er legt nämlich fest, welche Branche von dem Sonderzuschlag befreit wird – eine Entscheidung gegen die Cloud. Sie gehört nämlich angeblich einer so genannten „Eh-da-Branche“ an. Hierbei handelt es sich um Branchen, die als stabil gelten und bei denen kein Abwanderungsrisiko besteht. Doch genau das könnte sie bald tun, wenn der Staat nicht das enorme Potenzial erkennt, was im Cloud-Computing-Bereich verborgen steckt.

Die hessische Metropole Frankfurt-am-Main gilt als Hochburg der Cloud Rechenzentren in Deutschland. Besonders die hiesigen Sicherheitsstandards werden von Kunden geschätzt. Mit anderen Worten: Frankfurts Rechenzentren sind nicht nur uneinnehmbar, sondern auch unzerstörbar. Bricht Feuer in den Server-Räumen aus, schalten sich automatisch Löschkanonen ein, die genug Löschmaterial beinhalten um den kompletten Raum gleich doppelt zu löschen. Aber nicht nur gegen Feuer ist man vorbereitet: Kommt es zum Stromausfall, schalten sich automatisch mehrere Notstromaggregate ein, die so viel Strom liefern, dass man damit auch einen LKW antreiben könnte.

Ich frage mich, wann Deutschland endlich sein Nischendasein im Cloud-Computing ablegen kann? Denn wie ich euch gerade geschildert habe, sind eure Daten bei deutschen Cloud-Diensten nicht nur vor Zugriffen Dritter geschützt, sondern auch gegen jegliche anderen Fremdeinwirkungen.
Also los, geben wir Deutschland als Cloud-Standort eine Chance!