IT-Standort Deutschland – mit Vollgas an die Spitze

Er lernt dazu, der IT-Standort Deutschland. Nach einem nur durchschnittlichen Ergebnis im Jahre 2011 konnte man nach und nach beweisen, dass man durchaus mithalten kann. Woran das liegt, was bisher gut läuft und wo durchaus noch Luft nach oben ist, das möchte ich euch heute berichten.

2013 auf dem IT-Gipfel wurde es amtlich: Deutschland ist in Sachen Informations- und Telekommunikationstechnik immer besser aufgestellt. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsinstituts TNS Infratest hervor, die die 15 führenden IT-Standorte miteinander verglichen hat. Benotet wurden die Länder in insgesamt 23 Kategorien, in denen jeweils 100 Indexpunkte abgeräumt werden konnten. Am Ende reichte es für einen respektablen fünften Platz, den sich Deutschland mit unseren Nachbarn den Niederlanden und Dänemark teilen. Ganz vorne konnten sich unangefochten die USA – dicht gefolgt von Südkorea – platzieren.

Doch zurück zu Deutschland: Was hat sich alles in den vergangenen Jahren getan, was lief gut und wo ist noch Luft nach oben?

Besonders stark aufholen konnte man im Bereich Social Media. Die Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke entwickelten sich erfreulich und auch die Vielfalt der genutzten Plattformen steigt weiter an. Auch der Gesamtumsatz der Branche hat mittlerweile ein respektables Volumen angenommen und kann mit traditionellen Branchen, wie der Maschinen- und Automobilbaubranche durchaus mithalten. Klemmen tut es allerdings immer noch beim Breitband-Ausbau, besonders in ländlichen Regionen und bei der Verfügbarkeit von Fachkräften.

Diese und einige weitere Themen werden die Politik wohl auch in Zukunft noch beschäftigen, da Probleme, wie Fachkräftemangel und Breitbandausbau nicht von heute auf morgen gelöst werden können. Sollte sich dieser erfreuliche Trend jedoch auch weiterhin fortsetzen und mögliche Hindernisse überwunden werden, dann könnte es für den IT-Standort Deutschland rosige Aussichten geben.